Baukosten

Ich bin Marcel Ziegler, Gründer von immobilienspot.com. Ich helfe Menschen, die eine Immobilie erwerben, ein Haus bauen oder Ihr Geld in Immobilien anlegen möchten.

Um beim Haus bauen nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten, ist es dringend angeraten, sich Klarheit über sämtliche Kosten zu verschaffen. Welcher finanzielle Aufwand anfällt, wird in Deutschland nach DIN 276, den „Kosten im Hochbau“ aufgeführt. Diese Aufschlüsselung ist auf sämtliche Posten bezogen.

Dazu gehören unter anderem der Aufwand für das Grundstück, seine Herrichten und Erschließung, sämtliche Baunebenkosten, Bauwerk und Baukonstruktion, die Ausstattung sowie die Außenanlagen.

  • Viele Bauherren vergessen beim Haus Bauen Kosten, die zusätzlich, etwa bei der Erschließung, anfallen.
  • Zu diesen Kosten gehören die finanziellen Aufwendungen für den Anschluss des Grundstücks an die Kanalisation, die Wasserzufuhr und die Versorgung mit Energie.
  • Enthalten sind darüber hinaus auch die anteiligen Kosten für den Straßenbau, inklusive Bürgersteig und Beleuchtung, die öffentlichen Grünflächen und die Anlagen für den Lärmschutz.
  • Wo sich zusätzlich beim Haus Bauen Kosten verstecken, darüber informiert der Erschließungsträger oder die Gemeinde mit ihrem Verteilschlüssel.

Baunebenkosten und die Finanzierung im Blick behalten

Beim Kauf des Grundstücks fallen bereits erste Zusatzkosten an. Sucht ein Makler nach der passenden Fläche, kostet das eine Provision. Ist es geplant, ein Doppelhaus zu bauen und muss das Grundstück deshalb aufgeteilt werden, werden Gebühren für die Vermessung fällig. Weitere Posten sind die Grunderwerbssteuer, Gebühren für den Bauantrag, die Bauanzeigen und die Baugenehmigung sowie der Aufwand für wichtige Versicherungen. Schäden am Roh- und Neubau und am Baumaterial deckt die Bauleistungs-Versicherung ab. Vor Brandschäden schützt eine Feuerrohbau- und Wohngebäudeversicherung. Die Bauherren-Haftpflichtversicherung zahlt bei Unfällen auf der Baustelle.

Ganz gleich, ob zukünftige Hausbesitzer ihre Häuser selbst bauen oder Häuser günstig kaufen wollen, Dreh- und Angelpunkt ist eine gute Immobilien Finanzierung. Die Kosten dafür sollten in die Planung eingerechnet werden. Viele Tausend Euro kann sparen, wer eine große Zahl Hypothekendarlehen gründlich vergleicht. Der Kreditbedarf selbst sollte akribisch berechnet werden. Ist er zu gering bemessen, kostet das eine teure Nachfinanzierung. Ist er zu hoch geplant, muss der Bank eine hohe Nichtabnahmeentschädigung gezahlt werden. Weitere Stellschrauben beim Immobilienkredit sind die richtige Wahl der Laufzeit, der Festschreibungszeitraum für die Zinsen und die geschickte Planung von Anschlussfinanzierungen.

Beim Haus Bauen Kosten senken

Wenn Sie die Kosten für den Bau Ihres Hauses im Griff behalten wollen, sollten Sie weit im Vorfeld planen und geschickt rechnen. Viele Dinge rund um den Bau lassen sich günstiger gestalten. Das beginnt bei der Auswahl des Hauses. Ein Massivhaus muss nicht zwangsläufig teurer sein als ein Haus von der Stange. Viele Anbieter planen bereits ohne Mehrkosten individuelle Wünsche ein. Und selbst wenn es aus Kostengründen ein Fertighaus sein muss, auch hier kann individuell geplant werden. Was ins Geld geht, sind Sonderwünsche, ganz gleich, ob Massivhaus oder Fertighaus.

Machen Sie sich Gedanken über die Baukonstruktion. Verzichten Sie auf Zwerchgiebel oder Mauervorsprünge, senkt das die Kosten. Preiswerter ist es, sämtliche Räume auf einer einzigen Ebene zu bauen. Auch bei der Form des Daches gibt es Sparpotenzial. Satteldächer sind in der Regel viel günstiger als Walmdächer. Da jeder umbaute Quadratmeter Geld kostet, sollten Sie beim Hausbau auf eine mittlere Wohnflächen setzen. Eine geschickte Raumaufteilung verhindert verschenkten Raum. Ein Keller ist nicht unbedingt nötig, wenn darin nur Technik und Raum zum Waschen Platz finden soll. Ein Warmwasserspeicher oder eine Gastherme passen auch unter das Dach. Viel preiswerter ist eine Bodenplatte als Fundament.

Natürlich gibt es keine Immobilie ohne entsprechende Kosten. Haus bauen muss aber nicht zum finanziellen Kraftakt werden. Deshalb sollten Sie niemals einen Bauvertrag ohne festes Budget und ohne eine detaillierte Übersicht der Kosten unterschreiben. Das ist fahrlässig. Planen Sie Zusatzkosten stets in Ihre Rechnung mit ein. Dann sparen Sie sich böse Überraschungen.

Was das Bauen kostet

Die Baukosten für eine Immobilie umfassen alle Ausgaben für die Planung und Durchführung, einschließlich der verwendeten Materialien, Arbeitskraft und Steuern. Dabei wird zudem in die reinen Baukosten und die Bau-Nebenkosten unterschieden. Letztere beziehen sich auf die Planungen, Gebühren, Versicherungen und auch Finanzierungskosten und belaufen sich durchschnittlich auf etwa 15 Prozent der Gesamtbaukosten.

Zu den reinen Baukosten zählen alle Ausgaben für die Umsetzung des Baus.

  • Die Höhe der Kosten für den Bau einer Immobilie variiert abhängig vom Haustyp, der Bauweise und natürlich der Größe und Ausstattung.
  • Bei Fertighäusern sind die Kosten relativ übersichtlich und einfach zu berechnen.
  • Ein Architektenhaus verursacht zwar zusätzliche Kosten für den Architekten, ist aber individueller und kann trotzdem günstig geplant werden.
  • Da Sie vermutlich nur einmal im Leben das anspruchsvolle Projekt Hausbau auf die Beine stellen werden, sollte dies mit gründlichen Überlegungen, Planungen und Sorgfalt bedacht werden.
  • Hier ein Tipp: Nutzen Sie die Erfahrungen anderer.

In den wenigsten Fällen können Häuslebauer auf eigenen Erfahrungen zurückgreifen, daher lohnt es, sich im Bekanntenkreis oder über das Internet und Blogs auszutauschen. Es spart unter Umständen einiges an Zeit, Ärger und Kosten und liefert gute Tipps, zum Beispiel wie man das Hausbauen am besten steuerlich absetzen kann.

Die Finanzierung berechnen

Seit einigen Jahren sind die Bauzinsen besonders niedrig, was vielleicht manchen blenden und vorschnell zum Hausbau verleiten könnte. Auch bei niedrigen Zinsen muss der Kredit in einer bestimmten Zeit zurückgezahlt werden. Bauen mit Eigenkapital ist nach wie vor empfehlenswert. Die Finanzierung sollte auf jeden Fall ganz genau durchgerechnet werden. Es gibt im Internet kostenlose Baukosten-Rechner, mit denen relativ genau die Baukosten ermittelt werden können. Zudem helfen sie dabei, möglichst keine Posten bei der Planung zu übersehen. Es ist empfehlenswert, verschiedene Hausbaurechner zu nutzen und mehrere Varianten durchzuspielen. Einige der Rechner ermöglichen die Kostenberechnung nach verschiedenen Haustypen und bieten damit auch eine hilfreiche Entscheidungsgrundlage. Um eine Übersicht über die Angebote der ansässigen Hersteller zu bekommen, haben diese in der Regel jeweils einen Hausbaukatalog. Über diesen lassen sich die angebotenen Haustypen begutachten, außerdem ist es eine Möglichkeit die Preise, Inklusivleistungen und Bedingungen der Hausbaufirmen zu vergleichen.

Sparen durch Eigenleistung

Eine beliebte Variante um Kosten einzusparen ist die Eigenleistung. Die Hersteller haben sich darauf eingestellt und bieten die Häuser in verschiedenen Ausbauvarianten an. Wenn Sie ein Selbstbauhaus, Bausatzhaus oder Blockhaus bauen möchten, ist die Eigenleistung am größten. Bei einem Ausbauhaus wird der komplette Rohbau durch eine Firma übernommen und der Innenausbau ist allein Sache des Bauherrn. Bei einem Mitbauhaus bestimmt der Bauherr individuell, welche Arbeiten er selbst durchführt und welche er der Baufirma überlässt. Die Baufirmen bieten bei allen Tätigkeiten eine fachliche Anleitung an, so dass theoretisch selbst der Rohbau eines Bausatzhauses ohne technisches Hintergrundwissen übernommen werden könnte. Der Arbeitsaufwand, das eigene handwerkliche Geschick und die dafür benötigte Zeit sind aber meist enorm und sollten auf keinen Fall unterschätzt werden.


Marcel Ziegler

Ich bin Marcel Ziegler, Finanz-Blogger und Gründer von immobilienspot.com. Hier möchte ich allen Menschen, die eine Immobilie erwerben, ein Haus bauen oder Ihr Geld in Immobilien anlegen möchten, kostenlos leicht verständliche Informationen zu Baufinanzierungen, Immobilienkauf und Hausbau anbieten.


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