Bausparvertrag für Kind

Bausparen ist auch geeignet für Kinder

Da das Zinsangebot der Banken bei Spareinlagen nicht gerade rosig ausfällt, kommen viele Eltern zu dem Schluss, dass ein Bausparvertrag für ein Kind letztendlich doch die bessere Alternative darstellt. Doch nicht nur die Eltern, sondern auch Paten und Großeltern haben die Möglichkeit, ihren Kindern und Enkelkindern mit einem Bausparvertrag einen guten Start in die Zukunft zu sichern. Denn, was viele nicht wissen: Einen Bausparvertrag kann man heute sogar schon für ein Baby anlegen. Der Erdenneuling muss nämlich nicht warten, bis er eine große Familie hat, um dann sein eigenes Haus zu bauen, sondern er kann das Ersparte beispielsweise für ein neues Auto, das Studium oder den gewünschten Traumurlaub verwenden. Und das alles, ohne dabei den Anspruch auf die Wohnungsbauprämie zu verlieren.

Bausparen

Die Wohnungsbauprämie erhält jedes Kind ab dem 16. Lebensjahr, somit kann sich die Rendite auf bis zu 4% steigern. Das angelegte Guthaben wird beim Bausparen damit besser verzinst, als dies derzeit bei anderen Geldanlagen der Fall ist. Außerdem ist der Bausparer nicht dazu verpflichtet, das Darlehen überhaupt in Anspruch zu nehmen. Hier kann einfach erst einmal darauf losgespart, eine höhere Rendite kassiert und dann in Ruhe überlegt werden, was man mit seinem Geld anfangen möchte. Doch ein Bausparvertrag bietet nicht nur bessere Konditionen während der Ansparphase für die Kinder, sondern er liefert zugleich die flexibelsten und sichersten Sparmöglichkeiten, die es momentan auf dem Markt gibt. Zudem kann man bequem die Ratenzahlung bei Bedarf aussetzen oder einfach nur Einmalzahlungen tätigen.

Vergleichen Sie die Bausparmodelle mit normalen Darlehen

Es ist ratsam sich mehrere Bausparmodelle anzuschauen und diese miteinander zu vergleichen. Denn beim Bausparvertrag für das Kind werden zumeist zwei Varianten angeboten. Bei der herkömmlichen, klassischen Variante, zahlt man später einen niedrigen Darlehenszins, dafür erhält man hierbei aber auch eine schwächere Rendite. Bei einem sogenannten Renditebausparvertrag verhält es sich genau anders herum. Hier bekommt man eine höhere Rendite und muss aber auch mit einem schlechteren Darlehenszins rechnen. Dennoch entscheiden sich viele Anleger für diesen Renditenvertrag, da man damit die höhere Verzinsung erhält und ein größeres Sparguthaben erzielt werden kann. Denn auch wenn der Darlehenszins, tatsächlich etwas höher ausfällt, ist dieser häufig niedriger, als bei anderen Darlehensmodellen ohne Bausparvertrag.

Fazit: Ein Bausparvertrag für das Kind ist eine gute Wahl für jene, die für ihren Nachwuchs in erster Linie ein finanzielles Polster anschaffen wollen. Was der Bausparer als Erwachsener letztendlich mit seinem Geld machen möchte, bleibt ihm selbst überlassen. Egal, ob er dies für wohnwirtschaftliche Zwecke einsetzen will, um z. B. die Wohnung zu renovieren, umzubauen, sich sein eigenes Haus zu kaufen oder Lust darauf bekommt, den Führerschein nachzumachen. Keine andere Anlage bietet mehr Optionen und mehr Handlungsspielraum, wie ein Bausparvertrag. Zudem die bessere Verzinsung als Spareinlage äußerst rentabel und somit für junge und alte Sparer geeignet ist. Es ist lediglich darauf zu achten, dass man gerade bei einem Renditebausparvertrag das Kleingedruckte genauer studieren muss. Wenn der Darlehenszins bei dem ausgesuchten Modell, niedriger ist, wie bei den herkömmlichen Darlehen, welche die jeweilige Bank anbietet, dann befindet man sich mit der Rendite-Variante auf der sicheren Seite.

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