Haus Finanzieren

Wie plant man die Finanzierung eines Hauses?

Wer ein Haus finanzieren möchte, braucht eine gute Planung. Idealerweise beginnt diese nicht erst dann, wenn der Kauf eines Hauses unmittelbar bevorsteht, sondern schon einige Zeit vorher. Denn eine Haus Finanzierung hat man nicht eben mal in fünf Minuten erledigt. Grundlegende Dinge, wie zum Beispiel die Recherche der aktuellen Hypothekenzinsen, eine Aufstellung des zur Verfügung stehenden Eigenkapitals oder die Festlegung der maximalen monatlichen Belastung für die Rückzahlung eines Kredits sind schon möglich und erforderlich, wenn der Gedanke an ein eigenes Haus gerade erst aufkeimt.

Wie wähle ich die ideale monatliche Rate?

Hausfinanzierung

So mancher möchte zwar gern ein eigenes Haus besitzen, dafür aber nicht auf andere Annehmlichkeiten verzichten. Ideal wäre es also, wenn Ihre monatliche Belastung für die Finanzierung Ihres Hauses Ihre bisherige Mietzahlung nicht übersteigen würde. Das ist leider nur selten möglich. Wenn Sie bisher schon für den Erwerb einer Immobilie sparen, dann addieren Sie diese Sparrate mit Ihrer monatlichen Kaltmiete. So erhalten Sie die für Sie ideale monatliche Rate, um Ihr Haus zu finanzieren ohne auf bisherige Annehmlichkeiten ihres Lebensstandards, wie zum Beispiel Urlaubsreisen, zu verzichten. Mit Hilfe eines so genannten Hausfinanzierungs-Rechners im Internet können Sie sich dann ausrechnen lassen wie teuer Ihr zukünftiges Traumhaus werden darf. Ist für diesen Preis kein Haus zu finden, das Ihren Ansprüchen genügt, dann überlegen Sie, worauf Sie eventuell doch verzichten können, um mehr Geld für Ihre Hausfinanzierung zu erübrigen.

Wie berechne ich die Nebenkosten beim Immobilienkauf?

Eigentlich ist ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung ja schon teuer genug, aber mit dem Kaufpreis hört das Bezahlen für den zukünftigen Immobilienbesitzer noch lange nicht auf. Meistens verlangt schon der Makler eine Gebühr, sobald der Kaufvertrag unterschrieben ist. Da es für diese Gebühren keine einheitliche gesetzliche Vorschrift gibt, fallen sie sehr unterschiedlich aus. Je nach Region sind drei bis sieben Prozent des Kaufpreises zu zahlen. Eventuell kann es sich lohnen, mit dem Makler zu verhandeln, der Erfolg hängt allerdings sehr von der aktuellen Marktlage und oft auch vom konkreten Objekt ab.

Weitere Kosten, die Sie in Ihre Berechnung einbeziehen müssen, sind die Gebühren für den Notar und die Eintragung im Grundbuch, sowie die Grunderwerbssteuer. Diese Steuer wird von den einzelnen Bundesländern in Eigenregie festgelegt und beträgt zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Wenn Sie mit einem Kredit Ihr Haus finanzieren, dann wird auch die Bank einige Gebühren von Ihnen verlangen. Im geringsten Fall sind dies die Gebühren für das Eintragen einer Grundschuld, eventuell kommen noch andere Kreditnebenkosten dazu.

Damit Sie schon vor Abschluss aller Verträge eine realistische Finanzierung Ihrer zukünftigen Immobilie planen können, sollten Sie von Nebenkosten für den Hauskauf in Höhe von mindestens 15, besser sogar 20 Prozent ausgehen. Diese Kosten sollten Sie nach Möglichkeit aus Ihrem gesparten Eigenkapital finanzieren können, denn sie übersteigen den Verkehrs- oder Marktwert der Immobilie. Zwar finanzieren einige Banken einen Immobilienkauf auch ganz ohne Eigenkapital, aber das ist zweifellos nicht die beste und günstigste Lösung für den Käufer. Schließlich steigt der Zinssatz für Hypothekenkredite, die einen bestimmten Beleihungswert übersteigen immens an. Meist liegt diese Grenze bei 80 Prozent des Marktwertes.

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