Bausparrechner

Wofür benötige ich einen Bausparrechner?

Um die passenden Bausparsummen und Konditionen zu berechnen, benötigt man einen geeigneten Bausparrechner. Damit kann man vor dem Abschluss eines Bausparvertrages die wichtigsten Verhandlungskriterien berechnen lassen und entscheiden, welcher Vertrag am besten auf die eigenen Bedürfnisse passt. Hierbei geht es um die sogenannte Ansparphase, die Darlehens- oder Tilgungsphase und die Auszahlung bzw. Zuteilung der geforderten Bausparsumme. Im Internet findet man heute verschiedene Rechner von vielen Anbietern, doch nicht jeder Onlinerechner ist empfehlenswert, da nicht bei allen dieselben Funktionen und Eingaben möglich sind.

Doch vor Verwendung eines solchen Formulars sollte man sich erst einmal genau überlegen, was man überhaupt mit dem Bausparvertrag erreichen möchte. Stellen Sie sich dabei die Frage, ob eine möglichst hohe Rendite erzielt werden soll, um ein nettes Sparguthaben zu erhalten oder wollen Sie das Geld tatsächlich für wohnwirtschaftliche Zwecke einsetzen, wobei vor allem die Darlehensverzinsung genauer betrachtet werden muss.

Bausparen

Jeden Monat werden vereinbarte Raten in den Bausparvertrag eingezahlt, die mit einem Guthabenszins verzinst werden. Diese Zeit nennt man Ansparphase. Gleichzeitig kann man als Berufstätiger in Erfahrung bringen, wie viel vermögenswirksame Leistungen der Arbeitgeber aus dem Arbeitsentgelt bereitstellt. Bei verheirateten Paaren können hier auch die Leistungen des Ehegatten mit einfließen.

Was der Bausparrechner alles kann

Zumeist gibt es für einen Bausparer zusätzlich eine staatliche Förderung, die auf das Guthaben aufgeschlagen wird. Dazu zählen z. B. die Sparzulage des Arbeitnehmers oder die Wohnungsbauprämie. Diese werden durch die Eingabe des Familienstands und das zu versteuernde Einkommen des Bausparers ermittelt. Der Bauspardarlehensrechner berechnet die Höhe der Rendite, die während der Ansparphase, also der Zeit, in welcher man Sparguthaben einzahlt, erreicht werden kann. Die Gesamtsumme des Bauspardarlehens ergibt sich aus der Differenz zwischen Bausparguthaben und Bausparsumme, natürlich wird bei Zuteilung das Ersparte mit ausbezahlt. Bei der Online-Berechnung werden alle genannten Faktoren, wie Arbeitnehmersparzulage, vermögenswirksame Leistungen, Steuerabzüge, Guthabenszinsen und die anfallenden Abschlussgebühren, die fast jedes ausgebende Institut verlangt, aufgezeigt. Gleichzeitig berechnet der Bausparrechner, anhand der gewünschten Rückzahlungsraten und des Sollzinssatzes, die Höhe der gesamten anfallenden Darlehenszinsen und die Länge der Laufzeit des Bausparvertrages. Dieser Vorgang wird als Darlehensphase bezeichnet.

Mit Ausgabe des Datums der vollständigen Rückzahlung wird auch der effektive Jahreszins ausgewiesen. Auf diesen Wert sollte man bei der Berechnung besonders achten, da dieser ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des passenden Vertrages spielen kann. Das Praktische an solch einer Berechnung ist, dass man im Internet den Zahlungsverlauf, als tabellarische Auflistung erhält. Dabei wird genau anzeigt, wie sich in monatlichen bzw. jährlichen Schritten, die Anhäufung des Guthabens und die Tilgungsphase, also die Restschulden, die noch abzuzahlen sind, entwickeln werden.

Fazit: Praktisch sind Bausparrechner auf jeden Fall. Jedoch scheint laut Stiftung Warentest nicht jeder Rechner ideal ausgerüstet zu sein. Gerade die größten Anbieter, wie die LBS oder die Bausparkasse Hall, wurden in einigen Punkten bemängelt. Außerdem wurde kritisiert, dass manche Rechner auf den eigentlichen Webseiten der Anbieter gar nicht erst gefunden wurden. Das Motto lautet also, zuerst in Ruhe einen geeigneten Bausparrechner aussuchen, alle wichtigen Daten bereithalten und zusätzlich noch einen kompetenten Berater kontaktieren. Die Empfehlung der Tester: Mehrere Berechnungen miteinander vergleichen und niemals ohne Beratung einfach irgendeinen Tarif abschließen.

Mehr zum Thema