Bausparkassen Vergleich

Bausparkassenvergleich: Wichtige Tipps

Nur mit einem umfassenden Bausparkassen Vergleich finden Interessierte heraus, bei welchem Anbieter sie den finanziell attraktivsten Vertrag abschließen. Bei dieser Wahl gilt es einiges zu beachten: Zum einen geht es um grundsätzliche Vor- und Nachteile einzelner Bausparkassen. Zum anderen verdienen die einzelnen Tarife einen genauen Blick.

Welche Bausparkasse ist der beste Anbieter?

Bausparen

Bei einem Bausparkassenvergleich stellt der Service der Dienstleister einen bedeutenden Aspekt dar. Bestenfalls informieren sie auf ihrer Homepage transparent über ihr Angebot, sodass auch Laien den Durchblick bewahren. Dort sollten sich alle relevanten Details zu den Tarifen finden, dazu zählen Guthabenzinsen und Darlehenszinsen sowie maximale Höhe der Bausparsumme. Wer eine persönliche Beratung bevorzugt, sollte zudem prüfen, ob es vor Ort einen Berater gibt. Einige Bausparkassen arbeiten eng mit Filialbanken zusammen, Schwäbisch Hall zum Beispiel mit den Volksbanken und LBS mit den Kreissparkassen. Diese Anbieter verfügen deshalb über ein enges Netz an lokalen Ansprechpartnern. Wer dagegen genau weiß, welches Produkt er abschließen will, kann diesen Punkt ignorieren.

Zu den allgemeinen Vergleichskriterien zählt auch die Frage, ob es sich um eher teure oder günstige Anbieter handelt. Das zeigt sich unter anderem an den Gebühren. So verlangen alle Anbieter eine Abschlussgebühr, diese differiert aber enorm. Sie beträgt zwischen 1 % und 1,6 % der Bausparsumme. Bei einer Bausparsumme von 100.000 Euro bedeutet das einen Kostenpunkt zwischen 1.000 und 1.600 Euro, also 600 Euro Unterschied. Zusätzlich können Kontoführungsgebühren von rund 10 Euro im Jahr hinzukommen, bei einer Laufzeit von 20 Jahren weitere 200 Euro. Die besten Bausparkassen verzichten auf diese Gebühr komplett. Eine weitere Gebühr kann bei der Beanspruchung des Darlehens anfallen, meist in Form eines Agios. Die Bausparsumme schlägt auf die eigentliche Kreditsumme einen bestimmten Gebührenbetrag auf, den Kunden ebenfalls tilgen müssen. Wichtig: Orientieren Sie sich nicht allein an den Gebühren!

Die einzelnen Tarife vergleichen

Bei einem Bausparkassen Vergleich interessiert immer die Gesamtrechnung. Niedrige Gebühren deuten nur darauf hin, dass es sich um einen günstigen Anbieter handeln könnte. Es muss aber nicht unbedingt so sein. Im Einzelfall kann es vorkommen, dass Bausparkassen mit geringen Gebühren schlechte Zinskonditionen bieten. In dieser Kombinationen bringen geringe Gebührensätze selbstverständlich nichts, das gesamte Paket muss stimmen. Gute Bausparkassen zeichnen sich mit einer ansprechenden Rendite in der Sparphase und mit einer günstigen Baufinanzierung aus.

Interessierte sollten bei einem Bausparkassen Vergleich beachten, dass die Dienstleister mehrere Tarife für unterschiedliche Zielgruppen offerieren. So gibt es Tarife speziell für jene, die mit einem Bausparvertrag nur sparen wollen und den möglichen Kredit nicht brauchen. Bei diesen Tarifen liegen die Sparzinsen höher als zum Beispiel bei Angeboten für alle, die später unbedingt ein Eigenheim erwerben wollen. Zudem finden sich auf dem Markt Verträge für junge Bausparer mit Bonus sowie Riester-Bausparverträge, auf welche der Staat allen Förderberechtigten die Riester-Zulagen gewährt. Die Konditionen zwischen allen diesen Tarifen einer Bausparkasse unterscheiden sich deutlich. Bei einem Gesamtvergleich mit anderen Kassen kann sich herausstellen, dass ein Anbieter bei einem bestimmten Tarif gut abschneidet und bei dem anderen Tarif schlecht. Deswegen sollten Anleger die Bausparkassen nicht nur allgemein vergleichen, sondern immer direkt die infrage kommenden Tarife. Dafür empfiehlt sich sich ein Bausparrechner, mit diesem gestaltet sich das Vergleichen einfach.

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