Bausparkassen Test

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Bauspardarlehen zählen bis heute zu den sichersten Anlagen bei Bauvorhaben, doch bei Stiftung Warentest, sind laut Bericht vom März 2015 viele Bausparkassen im Test durchgefallen. Namhafte Bausparkassen wie die LBS West und Nordrheinwestfahlen, die Aachener und die Deutsche Bank Bauspar erreichten nicht einmal die Note ausreichend. Nur drei von insgesamt 20 getesteten Kassen schnitten mit einem guten Ergebnis ab. Darunter waren die LBS Baden-Württemberg/Nord und Wüstenrot zu finden, die mit kompetenten Beratern aufwarten konnten. Allerdings hatten aber gerade diese Testsieger vor einigen Jahren für negative Schlagzeilen gesorgt, da sie versuchten, alte Verträge zu kündigen, die in den 90er Jahren mit sehr guten Habenzinsen abgeschlossen wurden.

Bausparen

Leider wurden die Testpersonen nicht nur schlecht beraten. Häufig erhielten sie oft nur Schmierzettel, mit den Tilgungen und Konditionen und keine ordentlichen Unterlagen. Bei einem Beispiel wurde einem Kunden, der ein Haus kaufen wollte, ein Sparvertrag bis 10.000 Euro angeboten, um Möbel oder Ähnliches anzuschaffen. Warum der Berater ausgerechnet diesen Tarif verkaufen wollte. ist bis heute ein Rätsel. Und dies ist nur eine der dubiosen Geschichten, die Stiftung Warentest bekannt gegeben hat.

Durch intensives Suchen wird man fündig

Zugegeben, dass so viele Bausparkassen bei dem Test durchgefallen sind, weckt nicht gerade Vertrauen. Dennoch sollte sich niemand davon abhalten lassen, die Angebote der Bausparkassen genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein Bausparvertrag, kann je nach Vorhaben eine lukrative Möglichkeit sein, ein Projekt zu verwirklichen. Das Bausparen bietet einige Vorteile an, die auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Es ist zum Beispiel eine Tatsache, dass man bei so einer Vereinbarung kein Eigenkapital einsetzen muss. Durch die monatlichen Raten in der Ansparphase wächst das Guthaben, wird verzinst und zudem mit staatlichen Vergünstigungen versehen. Für einen Anleger, der sofort mit dem Bau eines Objekts beginnen möchte, ist eine herkömmliche Hausfinanzierung mit einem Hypothekendarlehen vielleicht besser geeignet, hier wird dieser Umweg des Ansparens nicht benötigt. Wer jedoch noch nicht schlüssig ist, wann er das Geld benötigt, erhält mit dieser Anlageform ohne Eigenkapitalanlage eine Bandbreite an Möglichkeiten, wie er sein Geld später einsetzen kann.

Mit einem Bausparvertrag sichert man sich heute schon die besten Konditionen von morgen. Beim Abschluss des Vertrags werden die Zinsen fest abgesprochen. Eine Anschlussfinanzierung ist deshalb, im Gegensatz zu manch anderen Darlehen, nicht notwendig, da die Zinsen konstant bleiben. Dennoch hat man hier die Flexibilität einen alten Kredit umzuschulden. Es gibt auch kaum Verträge, die transparenter sind, als Bauspardarlehen, die Abschlussgebühr beträgt zumeist 1 % der Bausparsumme. Versteckte Kosten gibt es kaum mehr, dies liegt daran, dass es in den letzten Jahren mehrere Gerichtsverfahren gegen einige Kassen gab, die neben der Abschlussgebühr hohe Summen für Kontoführung oder sogenannte Darlehensgebühren verlangten.

Der BGH sprach sich, nach jahrelangem Debakel, letztendlich für eine Abschlussgebühr aus, entschied jedoch, dass andere Gebühren kundenunfreundlich und rechtlich nicht zulässig seien. Die Bausparkassen zeigten sich anfänglich nicht damit einverstanden, haben sich aber mittlerweile teilweise sogar freiwillig dem neuen Trend angepasst, dem Kunden möglichst wenig Gebühren anzuhängen.

Tipp: Um einen passenden Kredit zu finden, berechnen Sie erst selbst eine Baufinanzierung online, dort gibt es spezielle Rechner, mit deren Hilfe Sie sich ein Bild von den verschiedenen Bausparkassen machen können. Und lesen Sie unbedingt die neuesten Berichte, welche die Bausparkassen in einem Test vergleichen, so finden Sie garantiert das passende Institut für Ihre Immobilie.

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