Bausparer

Ein Vergleich von Bausparverträgen lohnt sich!

Wer keinen üblichen Darlehenskredit zum Bauen verwenden möchte, entscheidet sich zumeist für einen Bausparvertrag, da man bei solchen Verträgen, als Bausparer, einige Vorzüge genießen kann. Denn beim Bausparen kann man nicht nur schneller an sein benötigtes Geld gelangen, man erhält vom Staat auch noch angenehme Prämien. Außerdem wird bei einem Bauspardarlehen ein fester Zinssatz vereinbart, so hat man, gerade bei Verwendung des Geldes für wohnwirtschaftliche Zwecke, eine sehr hohe Planungssicherheit. Zudem ist der Bausparvertrag eine ideale Spareinlage, somit lohnt es sich für jeden, der für irgendetwas sparen möchte, die Tarife miteinander zu vergleichen.

Bausparen

Die Verwendung des Bauspardarlehens muss jedoch fürs Wohnen oder Bauen eingesetzt werden, die einzige Bedingung ist, dass das Wohnobjekt vom Anleger selbst verwendet bzw. gebaut werden muss. Erlaubt ist die Benutzung des Darlehens für den Umbau oder die Modernisierung des Eigenheims, zum Kauf einer Eigentumswohnung, und dem Erwerb oder Bau eines Hauses. Es ist auch möglich, eine andere Baufinanzierung mit diesem Darlehen umzuschulden oder damit auch nur ein einfaches Grundstück zu kaufen.

Wie wird das Bauspardarlehen berechnet?

Die Berechnung eines Bauspardarlehens ist relativ simpel. Es wird in der Regel aus der Differenz zwischen Bausparsumme und dem Bausparguthaben berechnet. Nun kann der Bausparer das Darlehen in monatlichen Raten tilgen. Wie hoch diese Rückzahlungsbeträge sind, ergibt sich aus dem jeweiligen Tarif, dabei wird gleichzeitig der Zinssatz für das Darlehen festgelegt. Beim Bausparen ist der Tilgungsanteil, im Vergleich zu normalen Hypothekendarlehen höher, dort liegt die Tilgung meist nur bei 1 Prozent. Dies hat jedoch den Vorteil, dass die Laufzeit beim Bauspardarlehen sich erheblich verkürzt und oft nur 10 bis 12 Jahre beträgt, da die Schlusstilgung wesentlich schneller erfolgen kann. Ein weiterer Pluspunkt des Bausparens ist die Tatsache, dass hier jederzeit Sondertilgungen erlaubt sind.

Um letztendlich an das Geld zu gelangen, müssen nach Abschluss einige Voraussetzungen erfüllt werden. Zuerst einmal wird mit der Bausparkasse eine Mindestansparzeit vereinbart. Diese kann von Kasse zu Kasse variieren, beträgt aber meistens 18 Monate und ist tarifabhängig. Im Vertrag muss geregelt sein, wie viel Sparguthaben der Bausparer selber aufbringen muss. Zumeist sind dies 40 bis 50 Prozent der vereinbarten Bausparsumme. Und zu guter Letzt muss eine Mindestbewertungszahl erreicht werden, damit das Darlehen überhaupt zur Zuteilung genehmigt werden kann. Diese Zahl wird von den Bausparkassen berechnet. Wie diese sich genau zusammensetzt, erschließt sich dem Anleger nur bedingt, da jeder Anbieter etwas andere Berechnungsmethoden hat. Dies ist vom Sparverhalten des Bausparkollektivs und dem Sparverhalten und der Laufzeit des eigenen Bausparvertrages abhängig.

Sollte der Bausparvertrag seinen Zuteilungspunkt erreicht haben, weil die oben genannten Kriterien erfüllt wurden, dann erhält der Bausparer eine Anfrage seiner Bausparkasse, ob er die Zuteilung annehmen, verschieben oder den Vertrag weiterhin besparen möchte.

Tipp: Bevor Sie sich für eine Finanzierung entscheiden, machen Sie einen Bausparervergleich. Letztendlich bringen hier die Möglichkeiten der Förderungen und der effektive Jahreszins die Entscheidung, welcher Vertrag für Ihr Vorhaben am besten geeignet ist. Wenn Sie derzeit einfach nur eine rentable Spargelegenheit suchen, dann scheuen Sie sich nicht, ihre Berater auf einen Bausparvertrag anzusprechen. Sie profitieren hier von wesentlich besseren Zinsen und staatlichen Zulagen, die sonst keine andere Spareinlage im Moment bietet.

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