Aktuelle Hypothekenzinsen

Wo gibts günstige Hypothekenzinsen?

Aktuelle Hypothekenzinsen kann man heute bequem übers Internet abrufen. Dies ist nicht nur praktisch, sondern erleichtert einem auch die richtige Wahl. Tatsache ist, dass seit vielen Jahren die Zinsschwankungen extrem gering sind. Dies liegt an der Niedrigzinspolitik, der Europäischen Zentralbank. Solange die EZB niedrige Zinsen an die Banken vergibt, ist es den Banken möglich, auch niedrigere Sollzinsen an die eigenen Kunden auszugeben.

Doch genauer hinsehen lohnt sich, da beim Hypothekenkredit auch kleinere Abweichungen der Zinsen, für den Anleger eine rentable Kostenersparnis darstellen kann. Die Entwicklung der Hypothekarzinsen ist derzeit noch nicht genau abzusehen. Experten gehen allerdings davon aus, dass diese in den nächsten Jahren wieder ansteigen werden.

Hypotheken

Die meisten Hypothekendarlehen werden bis heute als Annuitätendarlehen ausgegeben. Als Sicherheit dient bei diesem Darlehen fast ausschließlich, die Beleihung von Immobilien, in Form von eingetragenen Grundschulden. Der Hypothekarzins wird in Prozent berechnet, es gibt den festen Sollzins und den effektiven Jahreszins, über diese sollte man sich sehr genau informieren, bevor man einen Abschluss tätigt. Hierin liegt nämlich der Knackpunkt, für welches Darlehen man sich letztendlich entscheiden wird. Bei der Überprüfung der Konditionen ist stets der effektive Jahreszins ausschlaggebend. Dieser wird wie der Zins auch in Prozent angegeben, doch er beinhaltet zusätzlich alle anfallenden Nebenkosten, wie die Abschlussgebühren, Bearbeitungsgebühren oder Darlehens- und Kontoführungsgebühren. Dies kann, je nach Darlehenssumme, einen erheblichen Betrag aus machen.

Lieber ein variabler oder fixer Zinssatz?

Der Hypothekenzinssatz ist immer ein festgeschriebener Zinssatz, welcher bei Abschluss des Vertrages für einen bestimmten Zeitraum festgelegt wird. Zumeist werden solche Vereinbarungen für 5, 10 oder 20 Jahre getroffen, manchmal sogar über 25 Jahre. Sogar bei großen Marktschwankungen der Leitzinssätze bleibt der abgeschlossene Vertrag unberührt, bis der abgesprochene Zeitraum abgelaufen ist.

Es gibt auch Darlehen mit variablem Zinssatz. Diese werden alle drei Monate an den Zinsmarkt angepasst. Nur wenige Bauherren verwenden die variable Variante, da die Zinslast über Nacht stark ansteigen kann. Das Modell eignet sich daher nur für einen Immobilienkredit mit kurzer Laufzeit oder einer geringen Darlehenssumme. Der einzige Vorteil von variablen Hypothekenkonditionen ist der, dass aufgrund der nicht vorhandenen Bindung die Möglichkeit einer schnelleren Tilgung bzw. Kündigung des Darlehens gegeben ist.

Zu den oben genannten Faktoren können auch die Bereitstellungszinsen für einen Abschluss entscheidend für Sie sein. Gerade bei günstigen Tarifen, bei denen sich die Zinssätze kaum unterscheiden, sollten Sie sich die Bereitstellungszinsen Ihres Instituts sehr genau anschauen. Viele Geldgeber berechnen schon ab dem 3. Monat eine Gebühr in Höhe von 0,25 %, manche erst nach einem halben Jahr. Dies kann bei einer Darlehenssumme von 200.000 Euro ganze 2.000 Euro ausmachen.

Tipp:

Rufen Sie aktuelle Hypothekenzinsen zuerst immer online ab und machen Sie einen Vergleich. Je aktueller ihr Wissensstand ist, desto geschulter werden Sie sein. So lernen Sie schnell günstige Angebote von unlukrativen Verträgen zu unterscheiden. Überprüfen Sie die Hypothekarzinssätze bei der Volksbank, der Sparkasse oder einer Bausparkasse, vielleicht finden Sie einen passenden Kombikredit für Ihr Vorhaben. Auch in anderen deutschsprachigen Ländern, wie in der Schweiz und in Österreich hat der Niedrigzins derzeit Hochkonjunktur, wer bauen möchte, sollte jetzt handeln.

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